
Fotos © Ioomn Architekturvisualisierung
Metronom Referenz
Lean-Terminplanung und Steuerung beim IPA-Projekt 3 Schulen Bremerhaven
Ein Lean‑Best‑Practice‑Beispiel, das die digitale Terminplanung und Steuerung bei IPA-Projekten revolutioniert
Im Rahmen des Bremerhavener Leuchtturmprojekts „3 Schulen Bremerhaven“ entstanden über rund vier Jahre Projektlaufzeit drei neue Clusterschulen. Das pädagogische Konzept setzt auf individuell zugeschnittene Lernformen, unterstützt durch moderne, flexibel gestaltete Gebäude, die ein positives Lernklima fördern. Besonders anspruchsvoll war die Umsetzung im Rahmen einer integrierten Projektabwicklung (IPA). Acht Allianzpartner, darunter fünf ausführende Bauunternehmen, arbeiteten auf Basis eines Mehrparteienvertrags zusammen und mussten mittels präziser Taktplanung koordiniert werden. Dadurch erhielt ein gemeinsames Lean Management eine zentrale, zugleich herausfordernde Rolle.
Metronom kam bereits in der Planungsphase als Projektplanungs- und Steuerungssoftware zum Einsatz und unterstützte die gewerkeübergreifende Abstimmung, eine effiziente Terminplanung sowie die Kommunikation aller Beteiligten. Der Projekterfolg wurde mit zwei Auszeichnungen gewürdigt: dem „BIM Champions 2025“ (Kategorie Betrieb/Unterhalt) sowie dem „BIM-Preis Bayern 2025“ (Kategorie Digitale Kooperation & Datenmanagement). Zudem konnte das Projekt fristgerecht abgeschlossen werden. Diese Referenz unterstreicht den Mehrwert von Metronom für Lean Management in komplexen Großprojekten und zeigt, wie digitale Zusammenarbeit messbar zum Projekterfolg beiträgt.
Auf einem Blick
Herausforderungen im Überblick:

Parallelbau von drei Schulen mit hoher gewerkeübergreifender Komplexität

Abstimmungsaufwand durch Kaskadensteuerung aus Wochenvorschau, Meilenstein-Reviews und Deep Dives

Dynamisch wachsender Terminplan ab Phase 0 mit vollständiger Meilenstein- und Tätigkeitsintegration



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Lösung: Metronom als digitales Steuerungstool

Zentrale Terminplanung & Taktung mit einheitlichem Pull-Trigger für alle Gewerke

Echtzeit-Steuerung von Wochen-, 4-Wochen-Vorschau und Meilensteinen

Transparente Ressourcenplanung für schnelle Re-Allokation

Kennzahlen & Frühwarnsystem zur frühzeitigen Engpasserkennung

Gemeinsame Datenbasis für alle Projektbeteiligten





Interview
Interview mit Dominika Gnatowicz und Kai Hamel
Kai Hamel, Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH, Bauherrenvertreter im PMT und Dominika Gnatowicz, Architektin bei gmp Architekten, Mitglied des PMT
Foto © Carina Häusler
Fotos © Ioomn Architekturvisualisierung
Wie verlief die Einführung in Ihrem Projektteam?
Dominika: Die Implementierung von Metronom verlief sehr reibungslos, wodurch sich die Software auch schnell im Team etabliert hat. Herr Irob übernahm dabei zusammen mit Kollegen das Onboarding, wobei ein sehr offenes und ungezwungenes Umfeld geschaffen wurde.
Was waren die größten Mehrwerte von Metronom?
Dominika: Die größten Mehrwerte waren mit Sicherheit die Übersichtlichkeit, die Tatsache, dass alle das Programm nutzen und somit auf Änderungen sofort reagieren können, sowie die Zentralisierung der Planung anstatt vieler verschiedener MS Project-Pläne. Ebenso von Vorteil war die Möglichkeit, Änderungen sofort einarbeiten zu können, wodurch jeder in Echtzeit sehen konnte, wie die aktuelle Situation ist. Das gab uns ein viel besseres Verständnis der Gesamtzusammenhänge und ermöglichte es, wesentlich früher reagieren zu können – wir konnten so z.B. schneller sehen, wenn Zielkonflikte auf uns zukamen.
Kai: Veränderungen in Hinblick auf Gewerkeabfolge bzw. Umstellungen die sich auf der Baustelle ergeben haben, konnten zeitnah an alle Projeketbeteiligten kommuniziert werden auch über weite Entfernungen hinaus wo ggf. logistische Erfordernisse sofort angepasst werden konnten. Somit konnten die Gewerkezusammenhänge neu optimiert werden.
Können Sie ein Beispiel nennen, wie Metronom Probleme frühzeitig erkannt und gelöst hat?
Dominika: Kapazitätsprobleme. Als es terminlich auf der Baustelle eng wurde, haben wir eine ganze Zeit lang Sache für Sache nach hinten verschoben – durch Metronom blieb aber die Transparenz bzw. der Durchblick und mit ihm die Erkenntnis, dass wir nun gegensteuern müssen. So konnten wir als PMT frühzeitig eingreifen, uns vorbereiten und gemeinsam in Metronom einen neuen Fahrplan entwickeln, mit dem wir realistische Kapazitäten einplanen konnten.
Kai: Es gibt hier sicher nicht einen Punkt. Metronom hat uns täglich "just in time" im Projekt die erforderlichen Daten geliefert um einen reibungslosen Ablauf auch in schweren Situationen zu gewährleisten.
Welchen besonderen Nutzen bietet Metronom in IPA-Projekten?
Kai: Ich würde sagen, Metronom fördert das miteinander und passt somit sehr gut in die Kultur. Es hat uns besonders in der Kommunikation, der IPA-typischen Arbeitsweise und der weitsichtigeren Planung geholfen - Metronom stand quasi über dem Ganzen. Ich würde gar behaupten: Bei IPA-Projekten müssen wir immer auf Metronom setzen.
Können Sie ein Beispiel nennen, wie Metronom Probleme frühzeitig erkannt und gelöst hat?
Dominika: Kapazitätsprobleme. Als es terminlich auf der Baustelle eng wurde, haben wir eine ganze Zeit lang Sache für Sache nach hinten verschoben – durch Metronom blieb aber die Transparenz bzw. der Durchblick und mit ihm die Erkenntnis, dass wir nun gegensteuern müssen. So konnten wir als PMT frühzeitig eingreifen, uns vorbereiten und gemeinsam in Metronom einen neuen Fahrplan entwickeln, mit dem wir realistische Kapazitäten einplanen konnten.
Kai: Es gibt hier sicher nicht einen Punkt. Metronom hat uns täglich "just in time" im Projekt die erforderlichen Daten geliefert um einen reibungslosen Ablauf auch in schweren Situationen zu gewährleisten.
Wie lautet Ihr zusammenfassendes Fazit zu Metronom?
Dominika: Metronom hat in unserem Projekt maßgeblich dazu beigetragen, ein gemeinsames Verständnis der Projekttermine zu schaffen und Transparenz über die Projektsituation herzustellen. Dadurch leistete es einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg.
Kai: Häufig haben Menschen Angst vor neuer Software. Das hemmt. ´ Einfach machen´ und spielerisch ran gehen, dann gelingt es auf jeden Fall und der Mehrwert eröffnet sich einem dann auch.
Ergebnisse durch Einsatz von Metronom

Termintreue: Fertigstellung 2025 ohne Verzögerung

Zeitersparnis: Weniger Abstimmung durch klare Transparenzn

Weniger Meetings: Reduzierter Kommunikationsaufwand

Kostenkontrolle: Minimierte Nachträge durch frühe Steuerung
Alle IPA-Partner des Projekts auf einen Blick
Ausführung Ausbau, Gebäudetechnik und Fassade: Lindner SE | Gebäudetechnik, Lindner SE | Ausbau Nord-Nordwest, Lindner Building Envelope GmbH | Architektur: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner | Bauherr : Städtische Grundstücksgesellschaft mbH unterstützt durch Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH | Fachplanung Haustechnik: Pfeil und Koch Ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG | Ausführung erweiterter Rohbau: Aug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co. KG | Fachplanung Tragwerk: WTM Engineers GmbH | IPA-Coaching: Lumico GmbH | BIM Beratung DT BAU Consulting GmbH

