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Metronom Referenz
Lean-Terminplanung und Steuerung bei BMW Forschungs‑ und Innovationszentrum
Ein Lean‑Best‑Practice‑Beispiel, das die digitale Terminplanung und Steuerung neu definiert.
Im Herzen Münchens wird das BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) saniert – ein hochkomplexes Bauvorhaben mit 34 Unternehmen und 26 Gewerken, das in einem engen, Lean-getakteten Rhythmus koordiniert wird. Als erstes groß angelegtes Lean-Projekt der Lindner Group stießen klassische Planungs- und Steuerungsinstrumente wie Excel und Papier-Steckkarten schnell an ihre Grenzen: Die steigende Dynamik, zahlreiche Schnittstellen und mangelnde Transparenz machten eine zuverlässige Baustellensteuerung zunehmend schwierig.
Um diese Herausforderungen zu lösen, wurde im BMW FIZ die digitale Bauplanung mit Metronom eingeführt. Das Lean Tool ersetzte die manuelle Terminplanung durch einen zentralen, in Echtzeit verfügbaren Terminplan, der Termine, Ressourcen und Kommunikation intelligent verknüpft. Gleichzeitig wurde Metronom hier erstmals im Baustellenalltag eingesetzt. Da die Software noch im Aufbau war, flossen Erfahrungen und Feedback direkt in die Weiterentwicklung ein – Metronom ist damit eine Baustellen-App aus der Praxis für die Praxis.
Das Projekt zeigt, wie Metronom Lean Construction in die digitale Bau-Steuerung überträgt und komplexe Großprojekte effizienter planbar macht. Erfahre, welche Herausforderungen gemeistert, welche Lösungen umgesetzt und welche Ergebnisse im BMW FIZ erzielt wurden.
Auf einem Blick
Herausforderungen im Überblick:

Manuelle Steuerung: Excel und Papier-Steckkarten sind fehleranfällig und zeitintensiv

Hohe Projektkomplexität: Über 30 Unternehmen im Takt mit vielen Schnittstellen und geringer Transparenz

Fehlende Datenbasis: Keine zentrale Planung führt zu Informationslücken und verzögerten Entscheidungen



Lösung: Metronom als digitales Steuerungstool

Digitale Taktplanung: Einheitliche Pull-Planung für alle Gewerke

Soll-Ist-Abgleich: Regelmäßige Aktualisierung für verlässliche Terminsteuerung

Ressourcenplanung: Kapazitäten im Blick und schnelle Anpassung bei Änderungen

Kennzahlensteuerung: Früherkennung von Engpässen durch klare KPIs

Zentrale Kommunikation: Auftraggeber, Bauleitung und Nachunternehmer arbeiten auf derselben Datenbasis




Interview
Interview mit Armin Tellinger, Projektleiter TGA, Lindner Group
Was hat sich durch Metronom für Sie persönlich am meisten verändert?
Im Gegensatz zum allseits bekannten Balkenterminplan, der einen groben Überblick über den Projektverlauf bietet, zeichnet sich Metronom durch seine detaillierte Spezifikation der Abläufe aus. Diese Präzision ermöglicht es, den Fortschritt stets im Blick zu behalten und sicherzustellen, dass alle Projektbeteiligten im Gleichklang arbeiten. So wird nicht nur die Einhaltung von Terminen besser koordiniert, sondern auch die Qualität der Zusammenarbeit verbessert. Ich meine, grundsätzlich ziehen alle noch besser an einem Strang. Klar gibt es Ecken und Kanten, sonst wäre es eintönig.
Was waren die größten Mehrwerte durch die Einführung von Metronom für Sie persönlich?
Für mich persönlich lag der größte Mehrwert von Metronom in der deutlich verbesserten Übersichtlichkeit des gesamten Bauablaufs. Die klare Struktur und die detaillierte Spezifikation der einzelnen Schritte haben es wesentlich erleichtert, den Überblick zu behalten und die Abläufe gezielt zu steuern. Auch die Zeiteinteilung wurde effizienter – Metronom hat geholfen, einen gemeinsamen Rhythmus für alle Beteiligten zu schaffen.
Ist ein Mehrwert dabei besonders hervorzuheben?
Besonders positiv empfand ich zudem die verbesserte Baustellenkommunikation: Durch die einheitliche Taktung und Darstellung entstand ein gemeinsames Verständnis dafür, wo wir im Projekt stehen und was als Nächstes ansteht. Die Möglichkeit, mithilfe von Filterfunktionen gezielt Analysen durchzuführen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen, hat das Arbeiten zusätzlich erleichtert. Probleme konnten dadurch frühzeitig erkannt und proaktiv gelöst werden – bevor sie überhaupt eskaliert sind.
Welche Funktionen haben Sie regelmäßig genutzt?
Für mich persönlich sind es vor allem die Anzeige- und Filterfunktionen, die mir den größten Nutzen bieten, da ich lediglich über Leserechte verfüge. Damit sehe ich stets den aktuellen Projektstatus und kann wichtige Informationen schnell und unkompliziert finden, ohne selbst in die Bearbeitung der Daten einzugreifen. Denn viele Köche verderben den Brei!
Ergebnisse durch Einsatz von Metronom

Einheitlicher Informationsstand: Von der Gesamtplanung bis zur Ausführung

Maximale Transparenz: Prozesse, Abhängigkeiten und Fortschritt jederzeit sichtbar

Schnellere Abstimmungen: Klare Strukturen reduzieren Rückfragen und Stillstand

Geringer Pflegeaufwand: Terminplanpflege in ca. 2 Stunden pro Woche

Spürbare Zeitersparnis: 6–8 Stunden weniger Aufwand bei Terminplananpassungen

